Typ: Kommunikation
Kunde: agorate GmbH
Deliverables: interner Workflow, Automatisierung der eigenen Content-Erstellung
Unsere eigene Content-Erstellung läuft zum größten Teil automatisiert. Claude liefert jeden Morgen Themenideen und schreibt die Texte. In Figma liegen die Vorlagen, und Weavy erstellt daraus die Visuals. Was wir dabei lernen, fließt in die Workflows, die wir für unsere Kunden aufsetzen.
Wir reden mit unseren Kunden viel über Automatisierung. Da ist es nur fair, zu zeigen, wie wir selbst arbeiten. Unser eigener Social-Media-Content hatte lange dasselbe Problem wie bei vielen Marketingteams. Die Kundenarbeit geht vor, und am Ende der Woche ist für die eigenen Kanäle kaum noch Zeit übrig. Ideen hatten wir genug, nur der Weg zum fertigen Beitrag war jedes Mal lang.
Deshalb haben wir drei Werkzeuge zu einem Ablauf verbunden, der den größten Teil dieser Arbeit übernimmt. Jedes macht dabei das, was es am besten kann.
Claude sammelt die Ideen. Claude ist ein KI-Assistent von Anthropic. Wir haben damit eine Aufgabe eingerichtet, die jeden Tag das Internet zu unseren Themen durchsucht. Am Morgen liegt eine Liste mit Content-Ideen bereit, passend zu dem, was gerade in der Branche passiert. Vor einem leeren Redaktionsplan sitzt bei uns niemand mehr.
Figma hält die Gestaltung zusammen. In Figma legen wir die Standarddesigns für unsere Beiträge an. Das sind die Vorlagen mit Farben, Schriften und Aufbau, an denen man uns wiedererkennt. Sie bilden den Rahmen, in den jedes neue Visual passen muss.
Weavy erstellt das Visual. Weavy ist eine Plattform, auf der man KI-Bildmodelle zu eigenen Werkzeugen verbinden kann. Wir haben dort Tools gebaut, die auf Basis unserer Vorlagen die Visuals erzeugen. Die Bilder passen zu unserer Marke und sind trotzdem jedes Mal neu.
Claude schreibt den Text. Zum Visual liefert Claude den Text für das Motiv und den Beitragstext. Grundlage ist ein hinterlegter Leitfaden zu unserer Tonalität, damit die Texte nach uns klingen.
Jeder Beitrag geht vor der Veröffentlichung noch einmal durch unsere Hände. Den Blick eines Menschen ersetzt die Automatisierung nicht. Was wegfällt, sind die mühsamen Schritte dazwischen. Dazu gehören die Recherche, die Suche nach Vorlagen, das Anpassen der Formate und der erste Textentwurf.
Heute läuft unsere Content-Erstellung zum größten Teil automatisiert. Wir posten regelmäßiger, ohne dafür Zeit aus Kundenprojekten abzuziehen. Und wir wissen aus eigener Erfahrung, wo solche Abläufe tragen und wo sie an Grenzen stoßen. Dieses Wissen bringen wir mit, wenn wir ähnliche Workflows für Marketingteams in Konzernen aufsetzen.