Typ: Technologie
Kunde: POLO Motorrad und Sportswear GmbH
Deliverables: Konzept, Entwicklung der Pipeline, automatische Bildbearbeitung
Für POLO haben wir eine Pipeline gebaut, die Produktbilder automatisch findet und bearbeitet. Das Team lädt einen Export aus dem PIM hoch. Etwa drei Stunden später liegen einheitliche, quadratische Bilder auf weißem Grund zum Download bereit. Die Handarbeit pro Kollektion fällt damit fast komplett weg.
POLO Motorrad und Sportswear führt sehr viele Produkte von vielen Herstellern. Für jedes neue Produkt braucht der Onlineshop gute Bilder. Die zu suchen, zu prüfen und einheitlich zuzuschneiden, ist mühsame Handarbeit. Und bei jeder neuen Kollektion fängt sie wieder von vorn an.
Die Pipeline nimmt dem Team diese Arbeit fast vollständig ab. Sie beginnt dort, wo das Team ohnehin arbeitet. Wenn neue Produkte kommen, exportiert POLO sie aus dem eigenen PIM-System. Diesen Export lädt das Team als Excel-Datei in unser Tool hoch, und den Rest erledigt die Pipeline.
Anhand eindeutiger Merkmale wie der GTIN sucht das System passende Produktbilder. Es sammelt Bilder ab einer bestimmten Größe und vergleicht sie miteinander. Taucht ein Bild auf mehreren unabhängigen Quellen auf, stammt es mit hoher Wahrscheinlichkeit vom Hersteller. Genau diese Bilder wählt die Pipeline aus.
Danach kommt der Teil, der früher am meisten Zeit gekostet hat. Die Pipeline schneidet jedes Bild auf den Artikel zu und gibt ihm etwas Rand. Dahinter kommt ein weißer Hintergrund, gespeichert wird als quadratisches JPEG. So sehen die Bilder im Shop einheitlich aus, egal von welchem Hersteller sie stammen.
Eine Oberfläche hat das Tool kaum, und das ist Absicht. Es soll im Alltag einfach seine Arbeit machen. Das Team muss keine neue Software lernen und braucht nur den Export, den es sowieso erstellt.
Etwa drei Stunden nach dem Upload sind die Bilder sortiert und bearbeitet. POLO kann sie direkt herunterladen und im Shop verwenden. Die Handarbeit von früher läuft jetzt im Hintergrund. Das Team hat damit Zeit für Dinge, für die man tatsächlich Menschen braucht.